SEO: So werden Sie Googles Liebling

1,24 Milliarden Seiten gibt es derzeit im World Wide Web. Ob Behörde oder Blumenladen, Nerzzüchter oder Nachtclub, sie alle möchten über ihren Internetauftritt gefunden werden. Wie kann man als Betreiber einer Website nun aber herausstechen aus der Masse? Das Zauberwort heißt: SEO.

Bild SEO

Suchmaschinenoptimierung: Besser geht immer

SEO ist die Abkürzung vom englischen Begriff Search Engine Optimization. Auf gut Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“.

Auch wunderbar fürs Galgenraten-Spiel geeignet, meint dieser Begriff die Maßnahmen, die das Ranking einer Webseite in den Suchmaschinen verbessern sollen.

So arbeiten Google & Co.

Bevor wir uns einzelne Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung ansehen, ist es wichtig zu verstehen, wie Google & Co. arbeiten.

Das Herzstück sind die Webcrawler. Auch bekannt als Spider, Searchbot oder Robot, durchsuchen sie automatisch das Internet und analysieren Webseiten nach Inhalt – also Texte und Bilder – sowie Verlinkung. Das tun sie seit den frühen 1990ern, als Suchmaschinen mit Volltextindex entwickelt wurden.

Hallo, sind Sie noch bei mir?

Im Grunde genommen braucht man sich erst einmal nur eins zu merken: Suchmaschinen prüfen und bewerten eine Webseite nach sehr vielen einzelnen Gesichtspunkten. So umfasst der Algorithmus, den Google aktuell anlegt, mehr als 260 Kriterien.

Tja, nur leider wäre Google nicht Google, wenn es uns als Nutzern und Betreibern genau erklären würde, was diese 260+ Kriterien genau sind.

Es gibt aber gute Nachrichten: Viele Kriterien sind nicht nur bekannt. Sie lassen sich auch mit dem nötigen Hintergrundwissen verbessern.

On-Page vs. Off-Page

Die Optimierung für die Suchmaschinen teilt sich auf in zwei Bereiche: On-Page und Off-Page. On-Page bezieht sich auf das, was an der eigentlichen Website getan wird. Off-Page meint dagegen die Verlinkung der eigenen Seite mit fremden Internetseiten.

In den 25 Jahren, die es Webcrawler und Suchmaschinen jetzt gibt, hat sich natürliches einiges getan.

Um heute ein gutes Ranking zu bekommen, reicht es nicht mehr, für eine Webseite eine Liste von Algorithmus-Faktoren abzuarbeiten.

Stopfe ich als Autor meinen Text gezielt mit Schlagwörtern voll, den sogenannten Keywords, wird Google mich prompt abstrafen.

SEO als Teil des Online-Marketings

Natürlich ist es für das Ranking einer Webseite entscheidend, wie schnell (oder langsam!) sie sich aufbaut und ob sie auch am Smartphone bequem zu lesen ist.

Doch was nutzt mir die schnell geladene Seite auf dem Handy, wenn sie mir keinen inhaltlichen Mehrwert bietet? Und damit sind wir beim Thema Suchmaschinenoptimierung als Bestandteil des Online-Marketings.

Eins steht fest: Nur mit den Öffnungszeiten und einer Anfahrtsskizze kriegt man heute im Internet kein Plus an Aufmerksamkeit.

Besser ist es, man lässt sich etwas einfallen rund um die eigene Dienstleistung…

Neulich, im Baumarkt

Ein Baumarkt beispielsweise kann seinen neuen Prospekt an der Kasse auslegen.

Das ist sehr praktisch. Und sehr old school.

Oder er nutzt seine Website, um die Angebote aus dem Prospekt wirksam zu bewerben.

Den stellt er online zum Download bereit und verschickt ihn direkt als Newsletter an die Kunden.

Die Kunden des Baumarkts können sich auf der dort verlinkten Webseite gleich einen Film ansehen, der ihnen zeigt, wie man den schönen neuen Sandkasten aus dem Prospekt aufbaut. An welcher Stelle sich das neue Spielgerät gut machen würde, erklärt als nützliches Online-Tool der interaktive Gartenplaner, der mit nur einem Klick loslegt.

Wenn der Baumarkt dann noch auf ein lokales Kinderfest hinweist und direkt auf die Webseite des Veranstalters verlinkt, hat er in Sachen Online-Marketing alles richtig gemacht.

Sie sehen, SEO bringt Gewinn für alle Beteiligten.

Noch mehr spannende Internet-Trends 2019 finden Sie hier.

Und was Google & Co. ebenfalls gar nicht mögen, sind Texte mit Rechtschreibfehlern und suboptimaler Grammatik. Von daher gilt: Lektorat und Korrektorat – das macht Sinn!

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